Narbensalbe
- Narbensalbe für Narben & Dehnungsstreifen
- Pflegt beanspruchte Haut
- Made in Germany
Dehnungsstreifen sind feine, zunächst häufig rötliche oder violette Linien in der Haut. Sie entstehen vor allem dann, wenn sich der Körper innerhalb kurzer Zeit verändert – beispielsweise während einer Schwangerschaft, in der Pubertät oder bei stärkeren Gewichts- und Muskelveränderungen.
Vollständig verhindern oder entfernen lassen sich Dehnungsstreifen nicht immer. Mit einer regelmäßigen Hautpflege kannst Du die Haut jedoch geschmeidig halten. Bereits vorhandene Streifen verblassen außerdem häufig mit der Zeit und können durch dermatologische Behandlungen teilweise weniger auffällig werden.
Dehnungsstreifen sind linienförmige Veränderungen in der Dermis, der mittleren Schicht der Haut. Dort sorgen unter anderem Kollagen- und Elastinfasern für Stabilität und Dehnbarkeit. Wird das Gewebe innerhalb kurzer Zeit stark beansprucht, kann sich seine Struktur verändern.
Medizinisch werden Dehnungsstreifen als Striae distensae bezeichnet. Schwangerschaftsstreifen heißen Striae gravidarum. Obwohl die Streifen narbenähnliche Eigenschaften besitzen, entstehen sie nicht durch eine äußere Verletzung.
Dehnungsstreifen sind normalerweise gesundheitlich unbedenklich. Sie können jedoch als kosmetisch störend empfunden werden. Nur selten weisen ungewöhnlich ausgeprägte oder plötzlich auftretende Streifen auf eine Erkrankung oder eine Nebenwirkung von Medikamenten hin.
Frische Dehnungsstreifen erscheinen je nach Hautfarbe zunächst rosa, rot, violett, rötlich-braun oder dunkelbraun. Sie werden als Striae rubrae bezeichnet und können leicht erhaben sein oder gelegentlich jucken. Im Laufe der Zeit verblassen die Streifen. Sie werden heller, flacher und teilweise leicht eingesunken. In diesem Stadium werden sie Striae albae genannt. Ältere Dehnungsstreifen sind dadurch häufig weniger auffällig, verschwinden aber in der Regel nicht vollständig.
Dehnungsstreifen entstehen nicht ausschließlich durch eine mechanische Überdehnung der Haut. Auch Hormone, die individuelle Beschaffenheit des Bindegewebes und genetische Faktoren beeinflussen, ob und wie deutlich sie auftreten.
Typische Auslöser und Risikofaktoren sind:
Die genaue Entstehung ist komplex. Vereinfacht gesagt kann sich das Bindegewebe nicht schnell genug an die körperliche Veränderung anpassen. Dadurch verändert sich die Anordnung von Kollagen und elastischen Fasern in der Dermis.
Während der Schwangerschaft vergrößert sich vor allem der Bauchumfang deutlich. Gleichzeitig verändern Hormone die Beschaffenheit des Bindegewebes. Schwangerschaftsstreifen treten deshalb besonders häufig an Bauch, Brust, Hüfte und Oberschenkeln auf. Ob sich Streifen bilden, lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Eine Rolle spielen unter anderem die genetische Veranlagung, das Alter, die individuelle Hautstruktur und die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft.
Auch Jugendliche können Dehnungsstreifen bekommen. Während eines Wachstumsschubs verändert sich der Körper teilweise schneller, als sich das Gewebe anpassen kann. Bei Mädchen treten Wachstumsstreifen häufig an Brust, Hüfte, Po und Oberschenkeln auf. Bei Jungen sind zusätzlich Rücken, Schultern und Oberarme betroffen. Die Streifen werden mit der Zeit meistens deutlich heller.
Ein schneller Aufbau von Muskelmasse kann die Haut vor allem an Schultern, Oberarmen, Brust und Oberschenkeln stark beanspruchen. Auch ausgeprägte Gewichtsschwankungen können das Auftreten von Dehnungsstreifen begünstigen. Das bedeutet nicht, dass Sport oder Krafttraining grundsätzlich zu Dehnungsstreifen führen. Entscheidend sind vielmehr das Tempo der körperlichen Veränderung, die individuelle Hautstruktur und die persönliche Veranlagung.
Dehnungsstreifen können grundsätzlich an allen Körperstellen entstehen, an denen sich das Gewebe vergleichsweise schnell ausdehnt.
Besonders häufig betroffen sind:
Dehnungsstreifen lassen sich nicht zuverlässig verhindern. Genetische und hormonelle Einflüsse können durch Hautpflege, Ernährung oder Sport nicht vollständig ausgeglichen werden. Es kann sinnvoll sein, die Haut regelmäßig zu pflegen. Feuchtigkeitsspendende Cremes und Körperöle halten die Haut weich und geschmeidig und können ein trockenes oder spannendes Hautgefühl reduzieren.
Eine passende Körperpflege unterstützt die Hautbarriere und hilft dabei, trockene Stellen zu vermeiden. Creme oder öle besonders beanspruchte Bereiche regelmäßig ein und verteile das Produkt ohne starken Druck. Welche Textur geeignet ist, hängt von Deinem Hauttyp und Deinen Vorlieben ab. Reichhaltige Cremes eignen sich besonders für trockene und größere Hautbereiche. Öle lassen sich gut für eine gezielte Pflegeroutine verwenden. Bei empfindlicher Haut solltest Du ein neues Produkt zunächst an einer kleinen Stelle testen. Das gilt insbesondere während der Schwangerschaft oder bei einer Neigung zu Hautreizungen.
Eine gleichmäßige körperliche Entwicklung gibt dem Gewebe mehr Zeit, sich an Veränderungen anzupassen. Crash-Diäten, extreme Massephasen oder abrupte Veränderungen des Trainingsumfangs sind daher nicht empfehlenswert. Während einer Schwangerschaft geht es nicht darum, eine notwendige Gewichtszunahme zu verhindern. Die individuelle Entwicklung sollte mit der behandelnden Ärztin, dem behandelnden Arzt oder der Hebamme besprochen werden.
Eine ausgewogene Ernährung, ausreichendes Trinken und regelmäßige Bewegung sind grundsätzlich Bestandteile eines gesunden Lebensstils. Es gibt jedoch keine spezielle Ernährung und kein bestimmtes Trainingsprogramm, das Dehnungsstreifen nachweislich verhindert. Auch eine hohe Trinkmenge kann bereits entstandene Veränderungen in der Dermis nicht rückgängig machen. Pflege und Lebensstil sollten daher nicht mit einer Garantie auf streifenfreie Haut verbunden werden.
Dehnungsstreifen verblassen meistens von selbst. Aus frischen rötlichen oder dunkleren Linien werden mit der Zeit häufig helle, weniger auffällige Streifen. Wie schnell diese Veränderung erfolgt, ist individuell. Eine vollständige Entfernung ist durch Cremes, Öle oder kosmetische Behandlungen normalerweise nicht möglich. Ziel einer Behandlung kann lediglich sein, Farbe, Struktur oder Sichtbarkeit der Streifen zu beeinflussen.
Eine regelmäßige Hautpflege kann die Oberfläche weich und geschmeidig halten. Sie beseitigt jedoch nicht die tiefer liegenden Veränderungen des Bindegewebes. Trage das gewählte Pflegeprodukt sanft auf und vermeide aggressive Massagen. Bei frischen, empfindlichen oder juckenden Dehnungsstreifen kann zu starker Druck die Haut zusätzlich reizen. Für die Pflegeroutine eignen sich je nach Hautbereich unterschiedliche Texturen: Eine Creme lässt sich großflächig verteilen, während ein Roll-on das gezielte Auftragen auf kleinere Stellen erleichtert.
Unsere Narbensalbe eignet sich zur reichhaltigen Pflege größerer oder trockener Hautbereiche. Hyaluron, Panthenol, Aloe Vera und Vitamin E versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und sorgen für ein weiches, geschmeidiges Hautgefühl. Der Narbenöl Roll-On ermöglicht ein gezieltes Auftragen auf kleinere Hautstellen. Die Formulierung enthält unter anderem Mandelöl, Wiesenschaumkrautöl, Schwarzkümmelöl, Jojobaöl und Vitamin E.


Wer vorhandene Dehnungsstreifen als stark störend empfindet, kann sich in einer dermatologischen Praxis beraten lassen. Abhängig vom Alter, der Farbe und der Beschaffenheit der Streifen kommen unterschiedliche Verfahren infrage.
Mögliche Behandlungen sind:
Solche Anwendungen können Dehnungsstreifen teilweise weniger auffällig machen, aber nicht vollständig entfernen. Häufig sind mehrere Sitzungen notwendig. Zudem können vorübergehende Rötungen, Schwellungen oder Pigmentveränderungen auftreten.
Verschreibungspflichtiges Tretinoin kann bei frischen Dehnungsstreifen infrage kommen. Bei älteren, bereits hellen Streifen ist die Wirkung meist geringer. Retinoide dürfen nicht eigenständig angewendet werden. Insbesondere während einer Schwangerschaft und Stillzeit sind retinoidhaltige Produkte nicht geeignet. Ob eine Anwendung medizinisch sinnvoll und sicher ist, muss dermatologisch geklärt werden.
Ein Selbstbräuner kann den Farbunterschied zwischen den Streifen und der umliegenden Haut vorübergehend ausgleichen. Er entfernt die Dehnungsstreifen jedoch nicht. Durch natürliches Bräunen können die Streifen dagegen auffälliger werden, weil sie sich häufig weniger stark mitbräunen. Unabhängig davon ist ein geeigneter Sonnenschutz wichtig, um die Haut vor UV-bedingten Schäden zu schützen.
Dehnungsstreifen entstehen, wenn sich das Bindegewebe nicht ausreichend schnell an körperliche Veränderungen anpassen kann. Besonders häufig treten sie während der Pubertät, in der Schwangerschaft sowie bei deutlichen Gewichts- oder Muskelveränderungen auf. Eine sichere Vorbeugung gibt es nicht. Cremes und Öle können die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und sie weich und geschmeidig halten, verhindern oder entfernen die tiefer liegenden Hautveränderungen jedoch nicht zuverlässig. Vorhandene Dehnungsstreifen werden meistens von selbst heller. Wenn sie als belastend empfunden werden, können dermatologische Verfahren das Erscheinungsbild möglicherweise verbessern. Vollständig verschwinden die Streifen allerdings auch dadurch in der Regel nicht.
Dehnungsstreifen lassen sich normalerweise nicht vollständig entfernen. Sie verblassen häufig mit der Zeit und werden dadurch weniger auffällig. Dermatologische Verfahren wie Microneedling, Laser oder Radiofrequenz können das Erscheinungsbild teilweise beeinflussen.
Dehnungsstreifen entstehen durch strukturelle Veränderungen des Bindegewebes, wenn sich der Körper vergleichsweise schnell verändert. Typische Auslöser sind Schwangerschaft, Wachstum in der Pubertät, Gewichtsveränderungen und schneller Muskelaufbau. Auch genetische und hormonelle Faktoren spielen eine Rolle.
Dehnungsstreifen verschwinden meistens nicht vollständig. Frische rötliche oder dunklere Streifen werden mit der Zeit jedoch häufig heller, flacher und deutlich unauffälliger. Wie stark sie verblassen, ist individuell.
Nein, eine zuverlässige Methode zur Vorbeugung gibt es bisher nicht. Hautpflege kann trockene oder spannende Haut geschmeidig halten, bietet aber keine Garantie. Auch häufig empfohlene Öle oder Cremes konnten Dehnungsstreifen in Studien nicht sicher verhindern.