Wärmesalbe Roll-On
- Wärmende Pflege für Nacken, Schultern & Rücken
- Praktischer Roll-On
- Made in Germany
Mittlerweile ist ein echter Hype um die sogenannten Massagerollen entstanden. Und das völlig zu Recht, denn sie ist ein mächtiges Werkzeug, mit dessen Hilfe Du selbst hartnäckigen Problemen zu Leibe rücken kannst, die früher nur ein Physiotherapeut behandeln konnte. Ein Argument mehr für eine Faszienrolle, denn die nächsten Verspannungen kommen garantiert. Wir sagen Dir, welche Vorteile die Selbstmassage hat, worauf Du achten musst, wenn du eine Massagerolle kaufen möchtest und mit welchen Übungen du Problemzonen wie die Schultern und den Rücken optimal bearbeitest.
Wissenschaftler vermuten, dass ein großer Teil aller undefinierten Schmerzen und Beschwerden auf Probleme mit verklebten, verspannten oder verfilzten Faszien zurückgehen. Faszien, das sind Bindegewebsstränge, die deinen Körper wie eine zweite Haut von Innen umhüllen und u.a. dafür sorgen, dass in deinem Körper alles an seinem Platz bleibt. Zudem sind sie für Deine Beweglichkeit und Mobilität unerlässlich. Immerhin sorgen Sie nicht nur für die notwendige Vorspannung für Bewegungen, sondern auch dafür, dass die Muskulatur in Bewegung optimal gleiten kann. Leider führt unser moderner Lebensstil durch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, einseitige Überlastung und unausgeglichenen Stress zu Verspannungen, Verklebungen und anderweitigen schmerzhaften Faszienproblemen. Mit einer Massagerolle und den richtigen Übungen, kannst du zahlreiche Beschwerden im Bereich von Rücken, Schultern oder Oberschenkeln selbst beseitigen.
Die Zauberformel hinter der Massagerolle lautet Druck bzw. Wechseldruck. Genau dieser ist es, der bei der Selbstmassage die Faszien und das lokale Gewebe stimuliert. Das Prinzip ist dabei relativ einfach: Übst Du Druck auf das verklebte und verhärtete Gewebe aus, löst Du die verklebten Faszienstränge durch eine manuell einwirkende Kraft. Zudem sorgt der Wechseldruck bei Rollen mit der Massagerolle dafür, dass sich Dein Gewebe wie ein Schwamm verhält. Setzt Du das Gewebe unter Druck, wird Flüssigkeit aus dem Gewebe gepresst. Dabei sorgt diese Flüssigkeit einerseits für Mobilisation, nimmt andererseits jedoch auch Abfallstoffe mit, die sich im Gewebe abgelagert haben. Sobald Du weiterrollst und der Druck nachlässt, entsteht nun eine Art Unterdruck, durch den neue Flüssigkeit in das bearbeitete Gewebe gesaugt wird. Gemeinsam mit der Flüssigkeit gelangen essenzielle Nährstoffe hinein. Durch wiederholtes Rollen und die daraus entstehende Wechseldruckbelastung verbesserst Du also auch die Nährstoffversorgung der Faszien und löst damit den sogenannten Lymphstau. Die Kombination aus manueller Manipulation und verbesserter Nährstoffversorgung sorgt für die Linderung von Schmerzen und Verspannungen.
Regelmäßiges Training mit der Massagerolle bietet Dir dabei einige entscheidende Vorteile:
Die Anwendung einer Massgerolle ist jedoch ein möglicher Bestandteil in der Behandlung von Schmerzen. Wärme und Kühlung können eine solche Routine sinnvoll ergänzen. Während die Massagerolle einen mechanischen Reiz setzt, vermitteln die funktionellen Roll-Ons je nach Variante ein wärmendes oder kühlendes Hautgefühl. Dadurch lässt sich die Anwendung an die Art der Beschwerden und das persönliche Empfinden anpassen.
Wärme wird häufig als angenehm empfunden, wenn Beschwerden mit einer verspannten Muskulatur, längerem Sitzen oder einseitigen Belastungen zusammenhängen. Der Wärmesalbe Roll-On von sapura health eignet sich für die gezielte Pflege von beanspruchten Bereichen wie Rücken, Nacken, Schultern, Oberschenkeln oder Waden. Durch den Rollkopf lässt sich die Wärmesalbe punktuell auftragen und mit einer sanften Massage verbinden, ohne dass sie anschließend mit den Händen verteilt werden muss.

Eine kühlende Anwendung wird dagegen häufig bevorzugt, wenn sich eine Körperpartie nach Sport oder intensiver Bewegung überbeansprucht, erhitzt oder besonders empfindlich anfühlt. Der Kühlgel Roll-On von sapura health vermittelt durch Menthol und Eukalyptus ein kühlendes Hautgefühl. Er lässt sich gezielt auf beanspruchte Muskelbereiche wie Waden, Oberschenkel, Schultern, Nacken oder Rücken auftragen.

Ob Wärme oder Kühlung angenehmer ist, unterscheidet sich von Person zu Person. Beide Roll-Ons sind als ergänzende kosmetische Pflege gedacht und behandeln weder Verletzungen noch die Ursache anhaltender Schmerzen. Verwende sie ausschließlich auf intakter Haut und rolle nicht mit starkem Druck über frisch behandelte Hautstellen, da sich das Wärme- oder Kälteempfinden dadurch verstärken kann.
Wenn Du Dir eine Massagerolle kaufen möchtest, solltest Du einiges beachten. Die eine oder andere Rolle einem Vergleich zu unterziehen ist immer ratsam, da sich nicht jede Massagerolle für jeden Körper eignet. Allem voran steht die passende Größe. Diese ist besonders wichtig, wenn Du deinen Rücken möglichst effektiv bearbeiten möchtest. Schließlich sollen Faszien und Muskulatur auch auf der ganzen Breite des Rückens angesprochen werden. Während die meisten Menschen hervorragend mit einer Länge von ca. 30-32 Zentimeter auskommen, sollten muskulösere Menschen oder generell Personen mit einem breiteren Rücken zu einer Faszienrolle mit 34-36 Zentimetern Länge greifen.
Der Rücken ist in Sachen Faszienmassage die größte Problemzone. Dementsprechend groß ist die Auswahl an Massagerollen für den Rücken. Perfekt geeignet sind Massagerollen, die mit einer ergonomischen Aussparung für die Wirbelsäule ausgestattet sind. Diese geben den Wirbelkörpern den notwendigen Platz und verhindern somit, dass Du direkten Druck auf die Knochen ausübst. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch suboptimal, da Du die Muskulatur nicht richtig erreichst. Durch die Aussparung und die spezielle Oberflächenstruktur stimulieren solche Massagerollen auch die Faszien- und Muskelstränge direkt neben der Wirbelsäule, die Du andernfalls kaum erreichst. Ebenfalls sehr gut geeignet ist ein sogenannter Duoball. Im Unterschied zu Massagerollen mit Aussparung übt dieser noch mehr punktuellen Druck aus.
Spannungen im unteren Rücken lösen:
Den oberen Rücken entspannen:
Den Latissimus ausrollen:
Die Schulter ist aufgrund ihres komplexen Aufbaus häufig von Verspannungen betroffen. Das macht auch die Behandlung mit der Massagerolle relativ anspruchsvoll. Immerhin ist es nicht ganz einfach, die Triggerpunkte genau zu treffen. Während Du mit einer klassischen Massagerolle durchaus die grobe Arbeit erledigen kannst, ist ein Faszienball die ideale Option, um Faszienprobleme im Schulterbereich loszuwerden. Diese lassen sich besonders präzise handhaben und ermöglichen es Dir, genau dort Druck auszuüben, wo Du ihn brauchst. Aber auch die für den Rücken konzipierten Massagerollen mit Wirbelsäulenaussparung eignen sich zur Mobilisierung der Schulter. Vor allem Verspannungen im vorderen und mittleren Schulterbereich kannst Du so effektiv angehen, da die Aussparung das Gewebe wie in einem Kanal umschließt und den Druck so gezielt kanalisiert.
Schulterblätter massieren:
Mobilisierung des Schultergürtels:
Seitliche Schulter lockern:
Die Anwendung einer Massagerolle kann die Beweglichkeit kurzfristig verbessern und nach sportlicher Belastung als angenehm empfunden werden. Einige Menschen berichten außerdem von einem geringeren Spannungsgefühl oder weniger Muskelkater. Die Massagerolle beseitigt jedoch keine Verletzungen oder Erkrankungen und ersetzt bei anhaltenden Beschwerden keine medizinische Behandlung.
Eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht. Du kannst zunächst zwei- bis dreimal pro Woche mit kurzen Einheiten beginnen und beobachten, wie Dein Körper reagiert. Wird das Rollen gut vertragen, ist auch eine häufigere Anwendung möglich. Stark schmerzende Bereiche sollten nicht jeden Tag intensiv bearbeitet werden.
Für den Einstieg reichen meist etwa 30 bis 60 Sekunden pro Körperpartie. Rolle langsam und kontrolliert und lege bei Bedarf eine Pause ein. Entscheidend ist nicht eine möglichst lange Anwendung, sondern ein Druck, der deutlich spürbar, aber gut tolerierbar ist.
Vor dem Training kann kurzes Foam Rolling mit einem aktiven Aufwärmprogramm kombiniert werden, um die Beweglichkeit vorzubereiten. Nach dem Sport wird meist langsamer und mit geringerem Druck gerollt. Dies kann als angenehm empfunden werden und die subjektive Regeneration unterstützen.
Bei akuten Verletzungen, starken Entzündungen, offenen Wunden, frischen Blutergüssen oder ungeklärten Schmerzen solltest Du auf das Rollen des betroffenen Bereichs verzichten. Treten ausstrahlende Schmerzen, Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Muskelschwäche auf, sollte die Anwendung beendet und medizinischer Rat eingeholt werden.