Wärmesalbe Roll-On
- Wärmende Pflege für Nacken, Schultern & Rücken
- Praktischer Roll-On
- Made in Germany
Ein Bandscheibenvorfall der BWS ist deutlich seltener als ein Vorfall an der Hals- oder Lendenwirbelsäule. Die Beschwerden reichen von Schmerzen zwischen den Schulterblättern bis zu einem gürtelförmigen Ziehen im Brustkorb. Nicht jeder im MRT sichtbare Bandscheibenvorfall verursacht jedoch Symptome. Erfahre, welche Warnzeichen Du kennen solltest und wie ein BWS-Bandscheibenvorfall diagnostiziert und behandelt wird.
Die Brustwirbelsäule, kurz BWS, besteht aus zwölf Wirbeln. Sie liegt zwischen der Hals- und der Lendenwirbelsäule und bildet gemeinsam mit den Rippen den knöchernen Brustkorb. Dadurch ist sie stabiler und weniger beweglich als andere Abschnitte der Wirbelsäule.
Zwischen den meisten Wirbeln befinden sich Bandscheiben. Sie bestehen aus einem weichen Gallertkern und einem stabilen äußeren Faserring. Die Bandscheiben verteilen Belastungen und ermöglichen Bewegungen zwischen den einzelnen Wirbeln.
Bei einem Bandscheibenvorfall wird Bandscheibengewebe durch einen geschwächten oder eingerissenen Faserring nach außen verlagert. Abhängig von der Richtung und Größe kann das hervorgetretene Gewebe einen Nerven, eine Nervenwurzel oder das Rückenmark reizen.
Bandscheibenvorfälle der Brustwirbelsäule sind selten. Wenn sie auftreten, befinden sie sich häufiger im mittleren oder unteren Abschnitt der BWS. Ein entsprechender Befund im MRT muss nicht automatisch die Ursache bestehender Rückenschmerzen sein, da Bandscheibenveränderungen auch ohne Beschwerden vorkommen.
Bei einer Bandscheibenvorwölbung, der sogenannten Protrusion, wölbt sich der Faserring nach außen, ohne vollständig einzureißen. Bei einem Bandscheibenvorfall, medizinisch Prolaps genannt, tritt Bandscheibengewebe durch den Faserring hindurch.
Die Größe des Befundes sagt allein wenig über die Stärke der Beschwerden aus. Entscheidend ist, ob empfindliche Strukturen berührt oder eingeengt werden und ob der MRT-Befund zu den Symptomen und den Ergebnissen der neurologischen Untersuchung passt.
Ein Bandscheibenvorfall entsteht normalerweise nicht durch eine einzige falsche Bewegung. Meist entwickelt sich die Belastbarkeit der Bandscheibe über längere Zeit zurück. Der Faserring verliert an Elastizität und kann kleinere Risse ausbilden, durch die sich Bandscheibengewebe verlagert.
Mögliche Ursachen und begünstigende Faktoren sind:
Ein Unfall kann einen akuten Bandscheibenvorfall verursachen. Häufiger trifft die plötzliche Belastung jedoch auf eine Bandscheibe, die bereits vorgeschädigt ist.
Die Bandscheiben besitzen keine eigene direkte Blutversorgung wie beispielsweise Muskeln. Ein Teil ihres Stoffaustauschs erfolgt über das angrenzende Gewebe und wird durch wechselnde Belastung und Entlastung unterstützt.
Bewegungsmangel gilt dennoch nicht als alleinige Ursache eines Bandscheibenvorfalls. Langes Sitzen und fehlendes Training können jedoch dazu führen, dass die Rumpfmuskulatur an Kraft verliert und der Rücken ungewohnte Belastungen schlechter ausgleichen kann.
Regelmäßiges Gehen, Krafttraining und häufige Positionswechsel helfen dabei, die Wirbelsäule vielseitig zu belasten. Dabei kommt es weniger auf eine dauerhaft „perfekte“ Haltung als auf einen regelmäßigen Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegung an.
Viele Bandscheibenveränderungen in der Brustwirbelsäule bleiben unbemerkt. Entstehen Beschwerden, können diese sehr unterschiedlich ausfallen und anderen Erkrankungen ähneln. Typische oder mögliche Symptome sind:
Der Schmerz kann entlang eines Zwischenrippennervs um den Brustkorb ziehen. Dieses als Interkostalneuralgie bezeichnete Beschwerdebild wird manchmal mit Erkrankungen des Herzens, der Lunge, des Magens oder anderer innerer Organe verwechselt.
Im Brustwirbelkanal steht dem Rückenmark vergleichsweise wenig Platz zur Verfügung. Ein großer oder zentral gelegener Bandscheibenvorfall kann daher das Rückenmark einengen und eine sogenannte Myelopathie verursachen.
Mögliche Anzeichen sind:
Solche Symptome müssen schnell ärztlich untersucht werden. Das gilt besonders, wenn sie plötzlich auftreten oder sich innerhalb kurzer Zeit verschlechtern.
Verständige den Rettungsdienst oder suche umgehend eine Notaufnahme auf, wenn Lähmungserscheinungen, deutliche Gangstörungen oder Probleme mit der Kontrolle von Blase und Darm auftreten.
Auch plötzlich einsetzende Brustschmerzen sollten nicht vorschnell der Wirbelsäule zugeschrieben werden. Treten gleichzeitig Atemnot, Übelkeit, kalter Schweiß, Kreislaufprobleme oder eine Ausstrahlung in Arm, Rücken beziehungsweise Kiefer auf, kann ein medizinischer Notfall vorliegen.
Fieber, starke nächtliche Schmerzen, ein kürzlich erlittener Unfall, eine bekannte Tumorerkrankung oder ein deutlich geschwächtes Immunsystem sind ebenfalls Gründe für eine zeitnahe ärztliche Untersuchung.
Die Diagnose beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Dabei wird geklärt, wann die Beschwerden begonnen haben, wohin sie ausstrahlen und ob Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Kraftverluste hinzugekommen sind. Bei der körperlichen und neurologischen Untersuchung werden unter anderem folgende Funktionen überprüft:
Das wichtigste bildgebende Verfahren ist die Magnetresonanztomografie. Ein MRT zeigt Bandscheiben, Nerven, Rückenmark und andere Weichteile besonders gut. Dadurch lässt sich erkennen, wo Bandscheibengewebe ausgetreten ist und ob empfindliche Strukturen eingeengt werden.
Eine Computertomografie kann ergänzend sinnvoll sein, wenn Verkalkungen oder knöcherne Veränderungen beurteilt werden müssen. Röntgenaufnahmen stellen einen Bandscheibenvorfall nicht direkt dar, können aber Hinweise auf Fehlstellungen, Verschleiß oder andere knöcherne Ursachen liefern.
Da MRT-Befunde auch bei beschwerdefreien Menschen vorkommen, darf die Diagnose nicht allein anhand der Bilder gestellt werden. Die Veränderungen müssen zum Verlauf, zur Schmerzverteilung und zum Ergebnis der neurologischen Untersuchung passen.
Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule oder des Brustkorbs können zahlreiche Ursachen haben. Abhängig vom Beschwerdebild müssen unter anderem folgende Erkrankungen berücksichtigt werden:
Welche Behandlung infrage kommt, hängt von den Schmerzen, dem neurologischen Befund und dem Ausmaß der Einengung ab. Bestehen keine fortschreitenden Ausfälle oder Anzeichen einer Rückenmarksschädigung, wird der Bandscheibenvorfall meistens zunächst konservativ behandelt.
Eine kurze Entlastung kann bei starken akuten Schmerzen sinnvoll sein. Längere Bettruhe ist dagegen normalerweise nicht empfehlenswert, da sie die Muskulatur schwächt und die Rückkehr in den Alltag erschweren kann.
Versuche, Dich im Rahmen Deiner Belastbarkeit weiter zu bewegen. Spaziergänge und leichte Alltagsaktivitäten sind häufig besser geeignet als eine vollständige Schonung. Bewegungen, die Schmerzen deutlich verstärken, sollten vorübergehend reduziert oder angepasst werden.
Vermeide in der akuten Phase vor allem:
Zeitlich begrenzt können Schmerzmittel dabei helfen, beweglich zu bleiben. Häufig kommen nicht steroidale Antirheumatika wie Ibuprofen oder Diclofenac infrage. Diese Wirkstoffe sind jedoch nicht für alle Menschen geeignet und können unter anderem Magen, Nieren und Herz-Kreislauf-System belasten.
Die Einnahme sollte nach Packungsbeilage und möglichst kurzzeitig erfolgen. Bei Vorerkrankungen, einer Schwangerschaft oder der regelmäßigen Einnahme anderer Medikamente ist eine ärztliche oder pharmazeutische Beratung notwendig.
Stärkere Schmerzmittel, Muskelrelaxanzien oder Injektionen kommen nur nach individueller ärztlicher Beurteilung infrage. Sie beseitigen den Bandscheibenvorfall nicht, können aber in ausgewählten Fällen die akute Schmerzbehandlung unterstützen.
Ein Bandscheibenvorfall kann zu einer schmerzbedingten Anspannung der umliegenden Rückenmuskulatur führen. Wärme wird dann häufig als angenehm empfunden. Möglich sind beispielsweise eine warme Dusche, ein Wärmekissen oder ein zeitlich begrenzt verwendetes Wärmepflaster.
Der Wärmesalbe Roll-On von sapura health lässt sich gezielt auf den mittleren Rücken auftragen und vermittelt ein wohltuendes Wärmegefühl auf der Haut. Der Roll-On kann die begleitende Pflege verspannter Muskelbereiche ergänzen, behandelt jedoch weder den Bandscheibenvorfall noch eine mögliche Einengung von Nerven oder Rückenmark.

Physiotherapie kann helfen, die Beweglichkeit zu verbessern, verspannte Muskeln zu entlasten und die Rumpfmuskulatur wieder belastbarer zu machen. Die Übungen sollten an die Lage des Bandscheibenvorfalls, die vorhandenen Symptome und den neurologischen Befund angepasst werden.
Mögliche Bestandteile der Therapie sind:
Passive Techniken können ergänzend angenehm sein. Langfristig ist jedoch vor allem ein aktives und regelmäßig ausgeführtes Übungsprogramm wichtig.
Die folgenden Übungen eignen sich nicht für jede Art eines BWS-Bandscheibenvorfalls. Lass vor dem Training ärztlich oder physiotherapeutisch prüfen, welche Bewegungen für Dich geeignet sind. Bei einer Einengung des Rückenmarks oder neurologischen Ausfällen darf nicht ohne fachliche Anleitung trainiert werden.
Breche das Training ab, wenn sich der gürtelförmige Schmerz verstärkt oder neue Taubheitsgefühle, Muskelschwäche, Gangprobleme beziehungsweise Beschwerden in den Beinen auftreten.
Eine Operation ist bei einem Bandscheibenvorfall der Brustwirbelsäule nur in bestimmten Situationen erforderlich. Sie kann infrage kommen, wenn:
Operationen an der Brustwirbelsäule sind aufgrund der Nähe zum Rückenmark anspruchsvoll. Welcher Zugang und welches Verfahren geeignet sind, hängt von der Höhe, Lage, Größe und möglichen Verkalkung des Bandscheibenvorfalls ab. Der Eingriff sollte deshalb in einem entsprechend spezialisierten Zentrum geplant werden.
Die Heilungsdauer lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Bei einem unkomplizierten Verlauf können sich die Schmerzen innerhalb einiger Wochen deutlich bessern. Bis die volle Belastbarkeit wiederhergestellt ist, können jedoch mehrere Wochen oder Monate vergehen.
Neurologische Beschwerden brauchen häufig länger und müssen engmaschig kontrolliert werden. Besteht bereits eine Schädigung des Rückenmarks, ist eine vollständige Rückbildung nicht immer sicher vorherzusagen.
Ein Bandscheibenvorfall muss auf den MRT-Bildern nicht vollständig verschwunden sein, damit die Beschwerden nachlassen. Für den weiteren Verlauf sind die Schmerzstärke, die Beweglichkeit und vor allem der neurologische Befund wichtiger als die Bildgebung allein.
Ein Bandscheibenvorfall lässt sich nicht zuverlässig verhindern. Regelmäßige Bewegung und eine belastbare Rumpfmuskulatur können jedoch dazu beitragen, die Wirbelsäule auf unterschiedliche Alltagsbelastungen vorzubereiten.
Hilfreich sind insbesondere:
Eine bestimmte Körperhaltung muss nicht dauerhaft eingehalten werden. Wichtiger ist, die Position regelmäßig zu wechseln und längere Phasen vollständiger Bewegungslosigkeit zu vermeiden.
Ein Bandscheibenvorfall der Brustwirbelsäule ist selten und verursacht nicht zwangsläufig Beschwerden. Mögliche Symptome reichen von Schmerzen zwischen den Schulterblättern bis zu einem gürtelförmigen Ziehen im Brustkorb.
Da ähnliche Beschwerden auch von Herz, Lunge oder anderen Organen ausgehen können, ist eine sorgfältige Diagnose besonders wichtig. Ohne neurologische Ausfälle lässt sich ein BWS-Bandscheibenvorfall häufig mit angepasster Bewegung, Physiotherapie und einer zeitlich begrenzten Schmerzbehandlung behandeln.
Treten dagegen Muskelschwäche, Gangprobleme, zunehmende Taubheitsgefühle oder Störungen der Blasen- und Darmfunktion auf, ist eine schnelle medizinische Untersuchung notwendig. Wärme und wärmende Pflegeprodukte können begleitende Muskelverspannungen als angenehm empfunden werden, ersetzen jedoch keine ärztliche Behandlung.
Möglich sind dumpfe oder stechende Schmerzen im mittleren Rücken, zwischen den Schulterblättern oder entlang einer Rippe. Die Beschwerden können gürtelförmig in Brustkorb oder Oberbauch ausstrahlen. Bei einer Beteiligung des Rückenmarks können zusätzlich Taubheitsgefühle, Beinschwäche und Gangstörungen auftreten.
Bei einem unkomplizierten Verlauf können sich die Schmerzen innerhalb einiger Wochen bessern. Bis die Beweglichkeit und Belastbarkeit vollständig zurückkehren, können mehrere Wochen oder Monate vergehen. Neurologische Ausfälle benötigen häufig eine längere Behandlung.
Ohne fortschreitende neurologische Ausfälle helfen häufig eine angepasste Aktivität, Physiotherapie und ein schrittweiser Muskelaufbau. Schmerzmittel können zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Wärme kann ergänzend angenehm sein, wenn die Rückenmuskulatur verspannt ist.
Schweres Heben, ruckartige Drehbewegungen und Übungen gegen starke oder ausstrahlende Schmerzen sollten zunächst vermieden werden. Von längerer Bettruhe und unkontrolliertem Einrenken ist ebenfalls abzuraten. Bei Taubheitsgefühlen, Muskelschwäche oder Gangstörungen darf das Training nicht ohne medizinische Abklärung fortgesetzt werden.