Bizepssehnenentzündung: Ursachen & Behandlungsmöglichkeiten

Eine Bizepssehnenentzündung äußert sich häufig durch Schmerzen im vorderen Schulterbereich. Die Beschwerden können bis in den Oberarm ausstrahlen und sich beim Heben, Tragen oder bei Bewegungen über dem Kopf verstärken.

Hinter den Schmerzen muss jedoch nicht zwangsläufig eine entzündete Bizepssehne stecken. Auch andere Strukturen der Schulter können betroffen sein. Erfahre hier, woran sich eine Bizepssehnenentzündung erkennen lässt, welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen und wie du die betroffene Schulter im Alltag entlasten kannst.

Inhaltsverzeichnis

Bizepssehnenentzündung – Auf einen Blick

  • Was ist eine Bizepssehnenentzündung? Meist handelt es sich um eine Reizung oder Schädigung der langen Bizepssehne im Bereich der vorderen Schulter.
  • Welche Symptome treten auf? Typisch sind Schmerzen und Druckempfindlichkeit an der Schulter, die sich beim Heben, Tragen oder bei Überkopfbewegungen verstärken können.
  • Wie entsteht die Sehnenreizung? Häufige Auslöser sind wiederholte Belastungen, ungewohnte Trainingsreize, Überkopfarbeiten und altersbedingte Veränderungen der Sehne.
  • Wie wird sie behandelt? Meist kommen zunächst eine angepasste Belastung, zeitweises Kühlen, Physiotherapie und gegebenenfalls ärztlich abgestimmte Medikamente infrage.
  • Wie lange dauert die Heilung? Bis sich eine gereizte Bizepssehne vollständig beruhigt hat, können je nach Ursache und Ausprägung mehrere Wochen bis Monate vergehen.

Was ist eine Bizepssehnenentzündung?

Der Bizeps ist ein zweiköpfiger Muskel an der Vorderseite des Oberarms. Seine Hauptaufgaben bestehen darin, den Ellenbogen zu beugen und den Unterarm so zu drehen, dass die Handfläche nach oben zeigt. Über zwei Sehnen ist der Muskel im Bereich der Schulter befestigt.

Wenn von einer Bizepssehnenentzündung gesprochen wird, ist in der Regel die lange Bizepssehne gemeint. Sie verläuft durch das Schultergelenk und anschließend durch eine knöcherne Rinne am Oberarmkopf. Aufgrund dieses Verlaufs ist sie besonders anfällig für wiederholte Belastungen und begleitende Schulterprobleme.

Der Begriff „Entzündung“ ist nicht in jedem Fall ganz präzise. Vor allem bei länger anhaltenden Beschwerden liegen häufig auch verschleißbedingte Veränderungen der Sehnenstruktur vor. Mediziner sprechen dann eher von einer Bizepssehnentendinopathie.

 

Ursachen einer Bizepssehnenentzündung

Eine Bizepssehnenentzündung entsteht häufig, wenn die Sehne über einen längeren Zeitraum stärker belastet wird, als sie sich anpassen und regenerieren kann. Dabei spielen nicht nur einzelne besonders intensive Belastungen eine Rolle, sondern auch häufig wiederholte Bewegungen.

Mögliche Ursachen und Risikofaktoren sind:

  • häufige Überkopfbewegungen im Beruf oder Sport
  • ein zu schneller Anstieg des Trainingsumfangs
  • schweres Heben oder intensives Krafttraining
  • Wurf- und Schlagsportarten wie Handball, Tennis oder Volleyball
  • Schwimmen und andere Sportarten mit wiederholten Armbewegungen
  • ungewohnte oder einseitige körperliche Arbeit
  • altersbedingte Veränderungen des Sehnengewebes
  • ein Sturz oder eine andere Verletzung der Schulter
  • ungünstige Bewegungsabläufe und muskuläre Dysbalancen

Beschwerden der langen Bizepssehne treten außerdem häufig gemeinsam mit anderen Veränderungen der Schulter auf. Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen der Rotatorenmanschette, Verletzungen der Gelenklippe, eine Instabilität der Schulter oder Arthrose. Daher ist es wichtig, nicht ausschließlich die Bizepssehne zu betrachten.

 

Symptome einer Bizepssehnenentzündung

Typisch sind Schmerzen an der Vorderseite der Schulter, die sich bis in den Oberarm ziehen können. Häufig nehmen die Beschwerden zu, wenn der Arm über den Kopf gehoben, nach hinten geführt oder gegen Widerstand gebeugt wird.

Mögliche Symptome sind:

  • Schmerzen im vorderen Schulterbereich
  • Druckempfindlichkeit über der langen Bizepssehne
  • Beschwerden beim Heben oder Tragen
  • Schmerzen bei Überkopfbewegungen
  • Beschwerden beim Anziehen einer Jacke oder beim Griff nach hinten
  • Schmerzen beim Drehen der Handfläche nach oben
  • schmerzbedingter Kraftverlust
  • eingeschränkte Beweglichkeit der Schulter
  • Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Seite
  • gelegentliches Knacken oder Schnappen in der Schulter

Diese Beschwerden sind nicht eindeutig einer Bizepssehnenentzündung zuzuordnen. Ähnliche Symptome können unter anderem durch die Rotatorenmanschette, einen Schleimbeutel, das Schultergelenk oder die Halswirbelsäule verursacht werden.

 

Wie wird eine Bizepssehnenentzündung festgestellt?

Zu Beginn werden die Art, Dauer und Auslöser der Beschwerden erfragt. Anschließend prüft der Arzt unter anderem Beweglichkeit, Kraft und Druckempfindlichkeit der Schulter. Bestimmte Bewegungstests können Hinweise auf eine Beteiligung der Bizepssehne liefern, reichen allein aber nicht immer für eine eindeutige Diagnose aus.

Bei unklaren, länger anhaltenden oder nach einem Unfall entstandenen Beschwerden kann eine bildgebende Untersuchung sinnvoll sein. Im Ultraschall oder in einer Magnetresonanztomografie lassen sich die Bizepssehne und weitere Weichteile der Schulter darstellen. Ein Röntgenbild dient vor allem dazu, knöcherne Veränderungen oder Verletzungen zu erkennen.

 

Wann solltest du die Schulter ärztlich untersuchen lassen?

Da Schmerzen an der vorderen Schulter verschiedene Ursachen haben können, empfiehlt sich eine ärztliche Untersuchung, wenn die Beschwerden trotz angepasster Belastung nicht nachlassen, regelmäßig zurückkehren oder den Alltag deutlich einschränken.

Zeitnah abklären lassen solltest du insbesondere:

  • plötzlich einsetzende starke Schmerzen nach einer Belastung oder Verletzung
  • ein hör- oder spürbares Reißen beziehungsweise Schnappen
  • einen größeren Bluterguss am Oberarm
  • eine auffällige Wölbung des Bizepsmuskels
  • einen deutlichen oder plötzlich aufgetretenen Kraftverlust
  • die Unfähigkeit, den Arm zu heben oder den Ellenbogen zu beugen
  • Taubheitsgefühle, Kribbeln oder eine kalte beziehungsweise blasse Hand
  • eine stark gerötete, überwärmte oder geschwollene Schulter
  • Beschwerden nach einem Sturz oder Unfall

Ein plötzliches Geräusch, ein Bluterguss und eine veränderte Form des Muskelbauchs können auf einen Bizepssehnenriss hindeuten. In diesem Fall sollte die Schulter möglichst zeitnah untersucht werden.

 

Behandlung einer Bizepssehnenentzündung

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache, der Dauer der Beschwerden und möglichen Begleitverletzungen. In den meisten Fällen wird zunächst ohne Operation behandelt. Entscheidend ist, die auslösende Belastung zu erkennen und vorübergehend anzupassen.

Eine vollständige und längerfristige Ruhigstellung ist normalerweise nicht das Ziel. Stattdessen sollte die Schulter zunächst entlastet und anschließend schrittweise wieder an Bewegung und Belastung gewöhnt werden.

 

Belastung reduzieren

Bewegungen, die deutliche Schmerzen hervorrufen, sollten zunächst reduziert oder verändert werden. Dazu können schweres Heben, intensives Bizepstraining sowie wiederholte Wurf- und Überkopfbewegungen gehören.

Alltagsbewegungen im schmerzarmen Bereich sind häufig weiterhin möglich. Welche Belastung angemessen ist, hängt jedoch von der Ursache und Ausprägung der Beschwerden ab.

 

Schulter vorsichtig kühlen

Bei akuten Beschwerden kann eine zeitlich begrenzte Kühlung als angenehm empfunden werden. Ein Kühlakku sollte immer in ein dünnes Tuch gewickelt und nicht direkt auf die Haut gelegt werden. Meist reichen etwa 10 bis 20 Minuten pro Anwendung aus.

Kälte kann Schmerzen vorübergehend lindern, behandelt jedoch nicht die Ursache der Sehnenbeschwerden. Bei Taubheitsgefühlen, auffälligen Hautveränderungen oder einer Verschlechterung sollte die Anwendung beendet werden.

 

Medikamente ärztlich abstimmen

Je nach Stärke der Beschwerden können zeitweise schmerzlindernde oder entzündungshemmende Medikamente infrage kommen. Welche Wirkstoffe geeignet sind, sollte insbesondere bei Vorerkrankungen oder weiteren Medikamenten mit einer Arztpraxis oder Apotheke abgestimmt werden.

Das gilt unter anderem bei Magen-, Nieren- oder Herzerkrankungen, Asthma, Schwangerschaft sowie bei der Einnahme gerinnungshemmender Medikamente. Verordnete Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt oder miteinander kombiniert werden.

 

Physiotherapie und gezielte Übungen

Physiotherapeutische Übungen können helfen, die Beweglichkeit zu verbessern und Schulter, Rotatorenmanschette sowie Schulterblattmuskulatur schrittweise zu kräftigen. Auch Bewegungsabläufe, Arbeitsplatzbelastungen und die Technik beim Sport können berücksichtigt werden.

Welche Übungen geeignet sind, hängt von der individuellen Ursache ab. Die beiden pauschalen Dehnübungen aus dem bisherigen Artikel wurden deshalb entfernt. Zu intensive oder falsch ausgeführte Übungen können die Beschwerden zusätzlich verstärken. Fachleute empfehlen bei Bizepssehnentendinopathien eine Kombination aus Belastungssteuerung, Übungen und Aufklärung.

 

Injektionen und operative Behandlung

Bleiben die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung bestehen, können weitere ärztliche Maßnahmen geprüft werden. In ausgewählten Fällen kommen bildgesteuerte Injektionen im Bereich der Sehnenscheide infrage. Kortison darf jedoch nicht unkritisch oder direkt in die Sehne gespritzt werden, da es das Sehnengewebe schwächen kann.

Eine Operation wird meist erst erwogen, wenn die Beschwerden über längere Zeit bestehen, die Sehne stark geschädigt ist oder weitere behandlungsbedürftige Schulterverletzungen vorliegen. Mögliche Verfahren sind die Fixierung der Sehne am Oberarmknochen oder die Ablösung der geschädigten langen Bizepssehne.

 

Was hilft bei einer Bizepssehnenentzündung im Alltag?

Im Alltag kommt es vor allem darauf an, die schmerzauslösende Belastung zu reduzieren, ohne den Arm dauerhaft vollständig ruhigzustellen. Folgende Maßnahmen können die medizinische oder physiotherapeutische Behandlung ergänzen:

  • schwere Gegenstände zunächst mit beiden Armen tragen
  • wiederholte Überkopfbewegungen reduzieren
  • beim Arbeiten regelmäßige Pausen einlegen
  • Trainingsgewichte und Wiederholungszahlen vorübergehend senken
  • nicht auf der schmerzenden Schulter schlafen
  • den Unterarm im Liegen auf einem Kissen ablegen
  • Bewegungs- und Kräftigungsübungen kontrolliert steigern
  • die Reaktion der Schulter am selben und folgenden Tag beobachten

Für ein kühlendes Hautgefühl kann auf unverletzter Haut ergänzend der Kühlgel Roll-On verwendet werden. Menthol sorgt für ein wahrnehmbares Kältegefühl, während der Roll-on-Applikator ein gezieltes Auftragen ohne direkten Kontakt mit den Händen ermöglicht.

3er Set Kühl Roll On

Kühlgel Roll-On

  • Kühlende Pflege für Muskeln & Gelenke
  • Praktischer Roll-On
  • Ideal nach Sport & Alltag
Jetzt kaufen!

Wie lange dauert eine Bizepssehnenentzündung?

Die Dauer lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Sie hängt unter anderem davon ab, wie lange die Beschwerden bereits bestehen, welche Strukturen betroffen sind und ob die auslösende Belastung angepasst werden kann.

Bei einer früh erkannten und leichten Reizung kann sich innerhalb einiger Wochen eine deutliche Besserung zeigen. Bei länger bestehenden oder verschleißbedingten Veränderungen kann es mehrere Monate dauern, bis die Schulter wieder vollständig belastbar ist. Auch bei konsequentem Training sind erste Fortschritte nicht immer sofort spürbar.

Entscheidend ist, dass sich Schmerzen und Belastbarkeit insgesamt in die richtige Richtung entwickeln. Bleibt eine Besserung aus oder werden die Beschwerden stärker, sollte die Diagnose erneut überprüft werden.

 

Sport bei Bizepssehnenentzündung: Wann wieder trainieren?

Ein vollständiger Wiedereinstieg sollte nicht allein von einer bestimmten Anzahl an Pausentagen abhängig gemacht werden. Die Schulter muss die jeweilige sportliche Belastung kontrolliert und ohne deutliche Verschlechterung bewältigen können.

Vor der Rückkehr zum gewohnten Training sollten folgende Voraussetzungen weitgehend erfüllt sein:

  • keine oder nur geringe Schmerzen in Ruhe
  • gute Beweglichkeit von Schulter und Ellenbogen
  • ausreichende Kraft beim Beugen und Drehen des Unterarms
  • keine deutliche Schmerzverstärkung nach leichten Übungen
  • keine Verschlechterung am Tag nach dem Training
  • kontrollierte Ausführung sporttypischer Bewegungen

Beginne mit geringer Intensität und steigere zunächst den Bewegungsumfang, anschließend die Wiederholungszahl und zuletzt das Gewicht. Wurf-, Zug- und Überkopfsportarten sollten besonders vorsichtig aufgebaut werden.

 

Einer Bizepssehnenentzündung vorbeugen

Nicht jede Bizepssehnenentzündung lässt sich verhindern. Eine angepasste Trainingssteuerung und gut vorbereitete Schulter können das Risiko wiederkehrender Überlastungen jedoch reduzieren.

Achte insbesondere auf:

  • ein ausreichendes Aufwärmen vor Sport und Krafttraining
  • eine schrittweise Steigerung von Gewicht und Trainingsumfang
  • saubere Bewegungsabläufe bei Zug-, Druck- und Wurfübungen
  • regelmäßige Erholungszeiten
  • eine ausgewogene Kräftigung von Schulter und Schulterblatt
  • bewegliche Brust- und Schultermuskulatur
  • abwechslungsreiche statt dauerhaft einseitige Belastungen
  • eine ergonomische Gestaltung von Überkopfarbeiten

Nach einer längeren Trainingspause sollte die bisherige Belastung nicht sofort wieder vollständig aufgenommen werden. Auch nach dem Abklingen der Schmerzen benötigt die Sehne Zeit, um sich erneut an höhere Kräfte anzupassen.

 

Was du bei einer gereizten Bizepssehne vermeiden solltest

Bestimmte Maßnahmen können die Beschwerden verstärken oder dazu führen, dass eine andere Schulterverletzung übersehen wird. Vermeide deshalb:

  • Training trotz starker oder zunehmender Schmerzen
  • eine plötzliche Rückkehr zu hohen Gewichten
  • aggressives Dehnen der schmerzenden Schulter
  • kräftige Massage direkt über der gereizten Sehne
  • eine langfristige vollständige Ruhigstellung ohne ärztliche Empfehlung
  • Eis oder Kühlakkus unmittelbar auf der Haut
  • eigenständig zusammengestellte Medikamentenkombinationen
  • pauschale Übungen ohne Berücksichtigung der Ursache
  • das Ignorieren eines plötzlichen Kraftverlusts oder Blutergusses

Schmerzen sind nicht automatisch ein Hinweis darauf, dass jede Bewegung schädlich ist. Eine starke oder länger anhaltende Verschlechterung zeigt jedoch, dass die aktuelle Belastung noch nicht angemessen ist.

 

Fazit: Bizepssehnenentzündung richtig behandeln

Eine Bizepssehnenentzündung betrifft meist die lange Bizepssehne und macht sich durch Schmerzen im vorderen Schulterbereich bemerkbar. Wiederholte Überkopfbewegungen, schweres Heben, ungewohnte Trainingsbelastungen und altersbedingte Veränderungen gehören zu den häufigsten Auslösern.

Die Behandlung besteht zunächst meist aus einer angepassten Belastung, zeitweisem Kühlen und einem individuell aufgebauten Übungsprogramm. Da vergleichbare Beschwerden auch durch andere Schulterverletzungen entstehen können, sollten starke, plötzlich auftretende oder länger anhaltende Schmerzen ärztlich untersucht werden.

Häufige Fragen

Was tun bei einer Bizepssehnenentzündung?

Reduziere zunächst Bewegungen, die deutliche Schmerzen auslösen, und verzichte vorübergehend auf schweres Heben sowie intensive Überkopfbelastungen. Eine kurzzeitige Kühlung kann angenehm sein; bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Wie lange dauert die Heilung einer entzündeten Bizepssehne?

Bei einer leichten Reizung kann sich innerhalb einiger Wochen eine Besserung zeigen. Länger bestehende Beschwerden oder strukturelle Veränderungen der Sehne können dagegen mehrere Monate benötigen.

Wie macht sich eine Bizepssehnenentzündung bemerkbar?

Typisch sind Schmerzen und Druckempfindlichkeit an der Vorderseite der Schulter. Die Beschwerden verstärken sich häufig beim Heben, Tragen, bei Überkopfbewegungen oder beim Drehen der Handfläche nach oben.

Welche Salbe hilft bei einer Bizepssehnenentzündung?

Eine kosmetische Kühl- oder Pflegesalbe kann ein angenehmes Hautgefühl erzeugen, behandelt aber nicht die Sehnenentzündung. Ob ein medizinisches Schmerzgel geeignet ist, sollte mit einer Arztpraxis oder Apotheke abgestimmt werden. Ergänzend kann der Kühlgel Roll-On auf unverletzter Haut für ein kühlendes Gefühl sorgen.