Kühlgel Roll-On
- Kühlende Pflege für Muskeln & Gelenke
- Praktischer Roll-On
- Ideal nach Sport & Alltag
Eine Schulterprellung entsteht meist durch einen Sturz, einen Zusammenprall oder einen direkten Schlag auf die Schulter. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit des Arms.
Da hinter diesen Symptomen auch ein Knochenbruch, eine Verrenkung oder eine Verletzung von Bändern und Sehnen stecken kann, ist die Abgrenzung nicht immer einfach. Erfahre hier, wie du nach einer Schulterverletzung richtig reagierst, wann ärztlicher Rat erforderlich ist und wie du die Regeneration unterstützen kannst.
Eine Schulterprellung wird medizinisch als Schulterkontusion bezeichnet. Sie entsteht durch stumpfe Gewalteinwirkung, ohne dass dabei zwangsläufig eine offene Wunde vorliegt. Durch den Aufprall werden Muskeln, Bindegewebe und weitere Weichteile im Bereich der Schulter zusammengedrückt. Dabei können kleine Blutgefäße beschädigt werden. Blut und Gewebeflüssigkeit treten in das umliegende Gewebe aus, wodurch sich eine Schwellung oder ein Bluterguss entwickeln kann. Ein sichtbarer blauer Fleck ist für eine Schulterprellung jedoch nicht zwingend erforderlich.
Bei einer reinen Prellung bleiben Knochen und Gelenkstellung unverletzt. Ob tatsächlich nur eine Prellung oder zusätzlich eine andere Schulterverletzung vorliegt, lässt sich anhand der Beschwerden allein nicht immer sicher beurteilen.
Eine Schulterprellung entsteht, wenn eine stumpfe Kraft direkt auf die Schulter einwirkt. Das Gewebe wird dabei zwischen dem auslösenden Gegenstand und den darunterliegenden Knochen zusammengedrückt.
Zu den häufigsten Auslösern gehören:
Das Verletzungsrisiko ist besonders bei Sportarten erhöht, bei denen Körperkontakt, hohe Geschwindigkeiten oder Stürze vorkommen. Dazu gehören beispielsweise Fußball, Handball, Eishockey, Kampfsport, Mountainbiking und Skifahren.
Die Schmerzen setzen meist unmittelbar nach dem Sturz oder Zusammenstoß ein. Häufig verstärken sie sich, wenn du den Arm anhebst, drehst oder auf die betroffene Stelle drückst.
Mögliche Symptome einer Schulterprellung sind:
Ein Bluterguss kann sich erst einige Stunden oder Tage nach der Verletzung zeigen. Durch die Schwerkraft kann sich die Verfärbung außerdem in Richtung Oberarm verlagern. Umgekehrt schließt das Fehlen eines blauen Flecks eine tiefer liegende Prellung nicht aus.
Eine Prellung, ein Knochenbruch, eine Schulterluxation, eine Schultereckgelenksprengung oder eine Verletzung der Rotatorenmanschette können nach einem Sturz ähnliche Beschwerden auslösen. Eine zuverlässige Eigendiagnose ist deshalb nicht immer möglich.
Lass die Schulter zeitnah ärztlich untersuchen, wenn:
Je nach Verdacht kann die Untersuchung durch Röntgen, Ultraschall oder eine Magnetresonanztomografie ergänzt werden. So lassen sich beispielsweise Knochenbrüche sowie Verletzungen von Muskeln, Sehnen oder Bändern genauer beurteilen.
Beende zunächst die auslösende Aktivität und schütze die Schulter vor weiteren Stößen. Die traditionelle PECH-Regel kann als Orientierung für die ersten Maßnahmen dienen. Sie ersetzt jedoch weder eine Diagnose noch garantiert ihre Anwendung eine schnellere Heilung. Bei der Schulter lassen sich insbesondere Kompression und Hochlagern weniger gut umsetzen als bei Fuß oder Knie. Die einzelnen Schritte müssen daher an die Körperregion und die Stärke der Beschwerden angepasst werden.
Unterbrich Sport oder körperliche Arbeit unmittelbar nach der Verletzung. Vermeide in den ersten Tagen Bewegungen, die starke Schmerzen auslösen oder die Schulter erneut belasten. Pause bedeutet jedoch nicht automatisch eine vollständige und längerfristige Ruhigstellung. Sobald es die Beschwerden zulassen und keine schwerere Verletzung festgestellt wurde, kann die Schulter vorsichtig im schmerzarmen Bereich bewegt werden.
Eine kurzfristige Kühlung kann Schmerzen und das Schwellungsgefühl lindern. Lege dafür einen Kühlakku oder einen Eisbeutel in ein dünnes Tuch und kühle die Schulter etwa 10 bis 15 Minuten. Anschließend sollte eine ausreichend lange Pause folgen. Lege Eis niemals direkt auf die Haut und schlafe nicht mit einem Kühlakku auf der Schulter ein. Beende die Anwendung bei Taubheit, auffälliger Hautverfärbung oder zunehmenden Beschwerden.
Eine Kompression ist an der Schulter schwieriger anzulegen als an Armen oder Beinen. Ein zu enger oder unsachgemäßer Verband kann Druck auf Gefäße und Nerven ausüben oder die Atmung beeinträchtigen. Ein Kompressionsverband sollte deshalb nur leicht und möglichst nach fachlicher Anleitung angelegt werden. Treten Kribbeln, Taubheit, eine bläuliche Verfärbung oder Kälte in Arm und Hand auf, muss der Verband sofort gelockert beziehungsweise entfernt werden.
Die Schulter lässt sich anatomisch kaum oberhalb des Herzens lagern. Du kannst den Unterarm im Sitzen oder Liegen aber auf einem Kissen ablegen, wenn sich diese Position angenehm anfühlt und die Schulter dadurch entlastet wird. Eine Armschlinge ist bei einer unkomplizierten Prellung normalerweise keine dauerhafte Lösung. Eine längere Ruhigstellung kann die Schulter steif werden lassen und sollte nur auf ärztliche Empfehlung erfolgen.
Direkt nach der Verletzung empfinden viele Menschen eine vorsichtige Kühlung als angenehm. Sie kann die Schmerzen vorübergehend reduzieren. Wärme kann in der ersten Phase bei einer deutlich geschwollenen oder pochenden Schulter unangenehm sein. Wenn die akute Schwellung nachlässt und sich stattdessen umliegende Muskeln verspannt oder steif anfühlen, kann milde Wärme als wohltuend empfunden werden.
Eine starre Grenze von exakt 48 Stunden ist nicht sinnvoll. Richte dich nach dem Verlauf der Beschwerden und einer gegebenenfalls ärztlichen oder physiotherapeutischen Empfehlung. Sowohl Wärme als auch Kälte sollten zeitlich begrenzt und niemals in extremer Form direkt auf die Haut einwirken.
Wurde eine schwerere Verletzung ausgeschlossen, kann eine vorsichtige Rückkehr zu normalen Alltagsbewegungen helfen, die Schulter beweglich zu halten. Bewege zunächst Hand, Handgelenk und Ellenbogen und führe anschließend nur solche Schulterbewegungen aus, die keinen starken Schmerz auslösen.
Beim Schlafen kann es angenehmer sein, auf dem Rücken oder auf der unverletzten Seite zu liegen. Ein Kissen unter dem betroffenen Arm verhindert, dass die Schulter nach hinten oder unten absinkt.
Bei stärkeren Schmerzen solltest du die Auswahl eines Schmerzmittels mit einer Arztpraxis oder Apotheke abstimmen. Das gilt besonders bei Magen-, Nieren- oder Herzerkrankungen, Asthma, einer Schwangerschaft, bekannten Unverträglichkeiten oder der Einnahme gerinnungshemmender Medikamente.
Die Heilungsdauer hängt davon ab, wie stark das Gewebe verletzt wurde und ob weitere Strukturen betroffen sind. Bei einer leichten Prellung können Schmerzen und Schwellung bereits nach einigen Tagen deutlich zurückgehen.
Bis die Schulter im Alltag und beim Sport wieder vollständig belastbar ist, können dennoch mehrere Wochen vergehen. Tiefe oder starke Prellungen benötigen häufig länger. Auch das Alter, bestehende Erkrankungen und erneute Belastungen beeinflussen den Verlauf.
Die Beschwerden sollten sich insgesamt schrittweise bessern. Werden Schmerzen, Schwellung oder Bewegungseinschränkung stärker oder ist nach einigen Tagen keine erkennbare Besserung festzustellen, empfiehlt sich eine ärztliche Kontrolle.
Für den Wiedereinstieg in den Sport ist nicht allein die Anzahl vergangener Tage entscheidend. Die Schulter sollte sowohl im Alltag als auch bei sporttypischen Bewegungen belastbar sein.
Vor der Rückkehr zum Training sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Beginne mit geringer Intensität und steigere Dauer, Kraft und Bewegungsumfang schrittweise. Kontakt-, Wurf- und Überkopfsportarten sollten erst wieder aufgenommen werden, wenn auch schnelle Bewegungen und Belastungstests beschwerdefrei möglich sind. Nach einer stärkeren Verletzung sollte der Wiedereinstieg ärztlich oder physiotherapeutisch begleitet werden.
Pflegeprodukte können eine angenehme Wärme- oder Kälteempfindung auf der Haut erzeugen. Wenn eine schwerere Verletzung ausgeschlossen wurde und die Haut unverletzt ist, kann der Kühlgel Roll-On als ergänzende Pflege für beanspruchte Körperpartien verwendet werden. Das enthaltene Menthol erzeugt ein kühlendes Hautgefühl, während die Roll-on-Anwendung ein gezieltes Auftragen ermöglicht.

Wird nach dem Abklingen der akuten Beschwerden stattdessen Wärme als angenehm empfunden, kann der Wärmesalbe Roll-On die Pflegeroutine ergänzen.

Beide Produkte dürfen nur entsprechend ihrer Anwendungshinweise und nicht auf offenen, aufgeschürften oder stark gereizten Hautstellen verwendet werden. Wärme- und Kühlprodukte sollten außerdem nicht gleichzeitig mit Heizkissen oder Kühlakkus auf derselben Hautstelle angewendet werden.
Einige Maßnahmen können die Beschwerden verstärken oder dazu führen, dass eine ernstere Verletzung übersehen wird. Vermeide deshalb insbesondere:
Versuche niemals, eine sichtbar verformte oder möglicherweise ausgekugelte Schulter selbst einzurenken. In diesem Fall ist umgehend medizinische Hilfe erforderlich.
Eine Schulterprellung entsteht meist durch einen Sturz oder direkten Schlag und kann Schmerzen, Schwellungen sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit verursachen. Unmittelbar nach dem Unfall sollte die Belastung beendet und die Schulter vor weiteren Stößen geschützt werden. Eine kurzzeitige Kühlung kann bei Bedarf die Beschwerden lindern.
Da sich eine Prellung nicht immer eindeutig von einem Knochenbruch, einer Verrenkung oder einer Sehnenverletzung unterscheiden lässt, sollten starke oder zunehmende Beschwerden ärztlich untersucht werden. Wurde eine ernstere Verletzung ausgeschlossen, sind eine schrittweise Rückkehr zu normalen Bewegungen und ein geduldiger Belastungsaufbau wichtiger als eine längerfristige Ruhigstellung.
Leichte Beschwerden können sich innerhalb einiger Tage bessern. Bis die Schulter wieder vollständig belastbar ist, vergehen je nach Schweregrad häufig mehrere Wochen.
Typisch sind Druck- und Bewegungsschmerzen, eine empfindliche Schulter sowie ein Spannungsgefühl. Zusätzlich können eine Schwellung, ein Bluterguss und vorübergehende Bewegungseinschränkungen auftreten.
Beende zunächst die Belastung und schütze die Schulter vor weiteren Stößen. Kurzzeitiges Kühlen kann Schmerzen lindern; starke Beschwerden und eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit sollten ärztlich abgeklärt werden.
Ja, eine Schulterprellung kann auch ohne sichtbaren Bluterguss vorliegen. Kleine Einblutungen können tief im Gewebe liegen oder so gering sein, dass keine deutliche Hautverfärbung entsteht.