Wärmesalbe Roll-On
Wärmende Pflege für Nacken, Schultern & Rücken
- Wohltuendes, gleichmäßiges Wärmegefühl für beanspruchte Körperpartien
- Praktischer Roll-On für ein sauberes und einfaches Auftragen
- Frei von Mineralölen
- Made in Germany
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Fast jeder Mensch hat sie irgendwann einmal. Viele greifen dann zur Wärmflasche, andere zum Kühlpack. Doch was ist bei Rückenschmerzen die bessere Wahl? Die Antwort hängt davon ab, wodurch die Schmerzen entstanden sind und wie lange sie schon bestehen. In diesem Ratgeber erfährst Du, wie Wärme und Kälte im Rücken wirken, wann welche Methode infrage kommt und wann Du besser ärztlichen Rat einholen solltest.
Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Ärztinnen und Ärzte unterscheiden zwischen nicht-spezifischen und spezifischen Rückenschmerzen.
Nicht-spezifische Rückenschmerzen sind mit Abstand am häufigsten. Dabei lässt sich keine eindeutige körperliche Ursache finden. Oft spielen mehrere Faktoren zusammen:
Ein bekanntes Beispiel ist der Hexenschuss (Lumbago): ein plötzlich einschießender Schmerz im unteren Rücken, der meist muskulär bedingt ist.
Spezifische Rückenschmerzen haben eine klar erkennbare Ursache. Dazu zählen zum Beispiel:
Die Ursache bestimmt mit, ob Wärme oder Kälte sinnvoll ist. Bei unklaren, starken oder anhaltenden Beschwerden lass Deinen Rücken deshalb ärztlich untersuchen.
Wärme und Kälte lösen im Körper gegensätzliche Reaktionen aus:
Mehr Hintergründe zu beiden Methoden findest Du in unserem Ratgeber zur Thermotherapie.
Bei den meisten Rückenschmerzen ist Wärme die bessere Wahl. Der Grund: Hinter vielen Beschwerden stecken verspannte, verhärtete Muskeln. Wärme kann helfen, diese Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit zu verbessern. Auch in medizinischen Leitlinien zu nicht-spezifischen Kreuzschmerzen wird Wärme in Kombination mit Bewegung als mögliche Maßnahme genannt. Für Kälte ist die Datenlage dort schwächer.
Wärme kommt meist infrage bei:
Kälte kommt eher infrage bei:
Wichtig: Dein persönliches Empfinden zählt. Fühlt sich eine Anwendung unangenehm an oder werden die Schmerzen stärker, brich sie ab. Und unabhängig von Wärme oder Kälte gilt: Bleib in Bewegung. Bettruhe wird bei den meisten Rückenschmerzen nicht empfohlen. Leichte Alltagsbewegung, Spaziergänge und sanfte Übungen sind meist hilfreicher.
Für die Wärmeanwendung am Rücken gibt es viele einfache Möglichkeiten:
Tipp: Wärme vor Dehnübungen oder vor der Anwendung einer Massagerolle kann helfen, die Muskulatur aufzulockern.
Achtung: Die Wärme sollte sich immer angenehm anfühlen und nie brennen. Schlafe nicht mit Wärmflasche oder Heizkissen ein. Bei Gefühlsstörungen der Haut, zum Beispiel bei Diabetes, ist besondere Vorsicht geboten.

Wärmende Pflege für Nacken, Schultern & Rücken
Kälte kommt am Rücken seltener zum Einsatz, kann aber zum Beispiel nach einem Sturz oder Stoß sinnvoll sein:
Achtung: Bei Durchblutungsstörungen, Kälteempfindlichkeit oder Raynaud-Syndrom solltest Du auf Kälteanwendungen verzichten oder sie vorher ärztlich abklären.

Erfrischende Kühle für beanspruchte Körperpartien
Die meisten Rückenschmerzen sind harmlos und bessern sich innerhalb weniger Tage bis Wochen. Bei bestimmten Warnzeichen solltest Du jedoch umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen:
Auch wenn Rückenschmerzen länger als einige Wochen anhalten oder immer wiederkehren, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Bei den häufigen, muskulär bedingten Rückenschmerzen ist Wärme meist die bessere Wahl. Sie kann Verspannungen lösen und wird von vielen Menschen als wohltuend empfunden. Kälte eignet sich eher nach Stürzen, Prellungen oder bei frischen Schwellungen.
Kombiniere Wärme am besten mit leichter Bewegung und achte auf Dein persönliches Empfinden. Bei Warnzeichen, starken oder anhaltenden Beschwerden lass die Ursache ärztlich abklären.
Ein Hexenschuss ist meist muskulär bedingt. Deshalb empfinden viele Betroffene Wärme als angenehm, zum Beispiel durch eine Wärmflasche, ein Körnerkissen oder ein warmes Bad. Wichtig ist außerdem, in leichter Bewegung zu bleiben. Strahlen die Schmerzen ins Bein aus oder kommen Taubheitsgefühle hinzu, lass die Beschwerden ärztlich abklären.
Wärmeanwendungen wie Wärmflasche oder Körnerkissen dauern meist etwa 15 bis 20 Minuten. Wärmepflaster geben über mehrere Stunden eine milde Wärme ab. Kälte solltest Du nicht länger als etwa 10 bis 20 Minuten am Stück anwenden, immer mit einem Tuch zwischen Kühlpack und Haut.
Sofort ärztliche Hilfe brauchst Du bei Lähmungen, Taubheitsgefühlen im Gesäß- oder Genitalbereich, Problemen mit Blase oder Darm, Fieber oder Schmerzen nach einem Unfall. Auch wenn die Schmerzen sehr stark sind, länger als einige Wochen anhalten oder immer wiederkehren, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.