Wärmesalbe Roll-On
Wärmende Pflege für Nacken, Schultern & Rücken
- Spürbar wärmendes Hautgefühl für beanspruchte Körperpartien
- Praktischer Roll-On für die einfache Anwendung unterwegs
- Ideal nach Sport, Bewegung und langen Tagen
Ein Kühlpack auf das verstauchte Knie oder ein Kirschkernkissen auf den verspannten Nacken: Wärme und Kälte gehören zu den ältesten und einfachsten Anwendungen für den Körper. Fachleute sprechen von Thermotherapie. Doch wann ist Wärme die richtige Wahl und wann Kälte? In diesem Beitrag erfährst Du, wie die beiden Formen auf den Körper wirken, für welche Beschwerden sie typischerweise eingesetzt werden und worauf Du bei der Anwendung zu Hause achten solltest.
Der Körper reagiert auf Temperaturreize vor allem über die Blutgefäße und die Nerven der Haut. Wärme und Kälte lösen dabei gegensätzliche Reaktionen aus. Deshalb ist die richtige Wahl entscheidend.
Bei der Wärmetherapie wird dem Körper von außen Wärme zugeführt. Die Blutgefäße erweitern sich, und das Gewebe wird stärker durchblutet. Dadurch kann sich die Muskulatur entspannen, und Sehnen und Bindegewebe werden geschmeidiger.
Typische Anwendungen sind:
Eine Wärmeanwendung dauert meist etwa 15 bis 20 Minuten. Die Wärme sollte sich dabei immer angenehm anfühlen und nie brennen.
Für unterwegs oder zwischendurch nutzen viele Menschen ergänzend Pflegeprodukte mit wärmenden Inhaltsstoffen. Sie erzeugen ein spürbares Wärmegefühl auf der Haut.

Wärmende Pflege für Nacken, Schultern & Rücken
Bei der Kältetherapie (Kryotherapie) wird dem Gewebe Wärme entzogen. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, die Durchblutung nimmt vorübergehend ab, und der Stoffwechsel im Gewebe verlangsamt sich. Außerdem leiten die Nerven Reize langsamer weiter. Deshalb wird Kälte häufig eingesetzt, um das Schmerzempfinden zu dämpfen und Schwellungen entgegenzuwirken.
Typische Anwendungen sind:
Lege Kühlpacks oder Eis niemals direkt auf die Haut, sondern wickle sie immer in ein Tuch. Kühle nicht länger als etwa 10 bis 20 Minuten am Stück und lege danach eine Pause ein. So beugst Du Kälteschäden der Haut vor.
Ein kühlendes Hautgefühl lässt sich auch mit Pflegeprodukten mit Menthol erreichen, zum Beispiel nach dem Sport.

Erfrischende Kühle für beanspruchte Körperpartien
Thermotherapie ist beliebt, weil sie einfach, kostengünstig und vielseitig ist. Die meisten Anwendungen kannst Du ohne großen Aufwand zu Hause durchführen.
Thermotherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung. Halten Beschwerden an oder sind sie stark, lass die Ursache ärztlich abklären.
Als Faustregel gilt: Frisch, geschwollen und heiß – eher Kälte. Anhaltend, verspannt und steif – eher Wärme.
Kälte wird typischerweise eingesetzt bei:
Wärme wird typischerweise eingesetzt bei:
Vorsicht bzw. Rücksprache mit Ärztin oder Arzt bei:
Bist Du unsicher, ob Wärme oder Kälte für Dich geeignet ist, frag Deine Ärztin, Deinen Arzt oder Deine Physiotherapeutin bzw. Deinen Physiotherapeuten.
Wärme und Kälte wirken gegensätzlich auf den Körper. Kälte verengt die Blutgefäße und wird vor allem bei frischen Verletzungen und akuten Schwellungen eingesetzt. Wärme fördert die Durchblutung und eignet sich besonders bei Verspannungen und anhaltenden, nicht entzündlichen Beschwerden.
Wende Kälte immer mit einem Tuch als Schutz an und Wärme nur angenehm warm. Bei starken, anhaltenden oder unklaren Beschwerden sowie bei Vorerkrankungen hol Dir ärztlichen Rat.
Kältetherapie wird vor allem bei frischen Sportverletzungen wie Prellungen oder Verstauchungen eingesetzt. Auch bei akut geschwollenen oder überwärmten Gelenken kann Kälte als wohltuend empfunden werden. Nicht geeignet ist sie bei Durchblutungsstörungen, Kälteempfindlichkeit, Raynaud-Syndrom oder Gefühlsstörungen der Haut. Sprich in diesen Fällen vorher mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.
Bei einer Wärmetherapie wird dem Körper gezielt Wärme zugeführt, zum Beispiel mit Wärmflasche, Körnerkissen, Fango- oder Moorpackungen, der heißen Rolle, Rotlicht oder warmen Bädern. Die Wärme fördert die Durchblutung und wirkt entspannend auf die Muskulatur. Eine Anwendung dauert meist etwa 15 bis 20 Minuten.
Bei akuten Entzündungen, wenn eine Stelle gerötet, geschwollen und heiß ist, wird von Wärme in der Regel abgeraten. Sie kann die Beschwerden dann verstärken. Hier wird eher Kälte eingesetzt. Wärme kommt dagegen häufig bei anhaltenden Beschwerden ohne akute Entzündung infrage, etwa bei Verspannungen oder steifen Gelenken. Ob Wärme in Deinem Fall geeignet ist, klärst Du am besten ärztlich ab.