Triggerpunkte Schulter

Die Schulter und der Nacken sind die Körperregionen, die am häufigsten von faszialen Verklebungen betroffen sind. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du Triggerpunkte in der Schulter selbst behandeln kannst. Auslöser sind in der Regel Fehlhaltungen, Überlastungen und muskuläre Dysbalancen. Teste zunächst, ob es sich um großflächigere Verspannungen oder sehr begrenzte Triggerpunkte handelt. Wähle für die Massage anschließend wahlweise die runden oder spitzen Noppen. Probiere ruhig ein wenig herum, um ein Gefühl für die Massagenoppen zu bekommen.

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Triggerpunkte in der Schulter selbst behandeln

Für die Schultermassage setzt Du den Massagestab von der Wirbelsäule aus betrachtet direkt neben dem Schulterblatt an. Gib nun leichten Druck auf das Gewebe und suche mit den Massagenoppen den Schmerzpunkt. Dein Körper gibt Dir eine sehr exakte Rückmeldung, wenn Du den Schmerzpunkt gefunden hast. Verharre nun für 10-15 Sekunden auf diesem Punkt und löse den Druck dann wieder. Wiederhole diesen Vorgang 2-3 Mal. Im Idealfall lockert sich das Gewebe mit jedem Durchgang, sodass der Schmerz nachlässt.

Wandere nun mit den Massagenoppen weiter nach oben und unten, um weitere Triggerpunkte zu finden. Achtung: Normalerweise sollte bei der Triggerpunktbehandlung kein starker oder ausstrahlender Schmerz entstehen. Ist das doch einmal der Fall, löst Du den Druck ein wenig, sodass Du den Schmerz für 15 Sekunden aushalten kannst. Alternativ zum 10-15 Sekunden langen Dauerdruck kannst Du auch mehrere tiefe Atemzüge machen, während Du die Triggerpunkte im Bereich des Schulterblatts bearbeitest. Durch die Weitung des Brustkorbs entsteht ein dynamischer Gegendruck, der für einen zusätzlichen Massage- und Lockerungseffekt sorgt.

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Triggerpunkte am Schulterblatt finden und lösen

Eine weitere Körperpartie, die immer wieder von Triggerpunkten betroffen ist, ist das Schulterblatt beziehungsweise die hintere Schulter. Sowohl durch sportliche Aktivität als auch durch einseitige Belastung im Alltag steht die hintere Schulter unter hoher Spannung. Oft herrscht auch eine muskuläre Dysbalance zwischen einer starken vorderen und einer schwachen hinteren Schulterpartie. Das Ergebnis sind Verspannungen. Deine Schulter fühlt sich in einem solchen Fall fest und unbeweglich an. Häufig spürst Du beim Bewegen der Schulter auch einen Druck und unter Belastung sogar einen leichten Kraftverlust.

Das wiederum führt zu unnatürlichen Bewegungen und der falschen Ausführung von Übungen. Der Triggerpunkt Massagestab ist auch hier die passende Antwort. Setze den Stab dazu in horizontaler Lage am unteren, mittleren Rand des Schulterblattes an. Die Massagenoppen sitzen nicht neben dem Schulterblatt, sondern darauf. Nutze den in dieser Position von Dir aus nach vorne zeigenden Stab als Griffstück und übe damit Druck aus. Gehe auch hier wieder so vor, wie bei den bisher behandelten Körperpartien und probieren aus, ob dynamische Mobilisierung, statischer Druck, gezielte Triggerpunkbehandlung oder tiefe Atemzüge für Dich am besten funktionieren.

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