Triggerpunktmassage

Die Triggerpunktmassage ist ein Bestandteil der Triggerpunkttherapie. Das Ziel dieser Therapie ist die Auflösung der myofaszialen Triggerpunkte. Es besteht eine Vielzahl an Theraphiemöglichkeiten, um die Verhärtungen an den Muskeln zu lösen und den Schmerzen entgegenzuwirken. Einige Anwendungen müssen von Ärzten durchgeführt werden, jedoch können sie sich viele Übungen selber aneignen.Das größte Problem bei der Behandlung ist es, die Quelle der Schmerzen zu ermitteln. Ortophäden und Physiotherapeuten behandeln oftmals nur die Schmerzregion, die Ihnen von den Betroffenen angezeigt wird, ohne weiter nach den Ursachen zu forschen.

Es ist wichtig, dass Sie sich mit den Schmerzen und Ursachen auseinandersetzen und eine Möglichkeit finden, sich selber zu helfen oder den Arzt darauf hinweisen, dass die Probleme möglicherweise einen anderen Ursprung haben. Alle Anwendungen sollten sie durch Selbstmassagen und Dehnübungen begleiten, um die Durchblutung in den verkürzten und verdickten Muskelfasern zu steigern und eine Besserung herbeiführen

Wie schnell können Patienten durch die Triggerpunkttherapie Linderung erwarten?

Die eigentliche Antwort auf diese Fragen ist in Abhängigkeit von der Erkrankungsart und der Erkrankungsdauer zu beurteilen. Des Weiteren ist es relevant, welche Muskeln genau betroffen sind. Es gibt im menschlichen Körper unterschiedliche Muskelarten, die verschiedenartig auf die Triggerpunkttherapie anspringen. Bei einigen Muskeln sind häufigere Wiederholungen notwendig.

 

Einführung in die Triggerpunktmassage

Die Triggerpunktmassage ist auf eine lange geschichtliche Entwicklung zurückzführen. Bereits im 17. Jahrhundert sprach man historisch das erste Mal von der Triggerpunkt-Akupunktur im eigentlichen Sinne. Ein holländischer Militärarzt beschrieb hierbei die Behandlung eines Soldaten auf Java. Dieser Soldat litt unter starken Bauchschmerzen und konnte durch die entsprechende Behandlung seines Oberbauchmuskels von den Schmerzen befreit werden. Ca. 100 Jahre danach fanden Ärzte durch die Untersuchung eines Patienten mit Beinschmerzen heraus, dass druckschmerzhafte Muskeln hierzu in einer anderen Gefäßmuskulatur sitzen. Diese Region war jedoch weit von der eigentlichen Schmerzregion entfernt und konnte hierbei gut behandelt werden. Seit diesen ersten Entwicklungen und Erkenntnissen sind die Bestrebungen und Maßgaben der Triggerpunkttherapie stark weiterentwickelt worden.

Die Methode der Triggerpunktmassage verfolgt die Zielsetzung der Beseitigung der sogenannten myofaszialen Triggerpunkte. Bei diesen Triggerpunkten handelt es sich um Muskelverhärtungen in der menschlichen Skelettmuskulatur, die jedoch nur lokal begrenzt sind. Diese Bereiche sind druckempfindlich und neigen dazu den Schmerz zu übertragen. Ca. 80 -90 % aller Schmerzsyndrome sollen auf diese Muskelverhärtungen zurückzuführen sein. Ein myofaszialer Triggerpunkt im Bereich des Schulterheber-Muskels löst beispielsweise Hinterkopf- oder Schläfenschmerzen aus. Die bestehenden therapeutischen Möglichkeiten sind in diesem Kontext darauf ausgerichtet eine Reduktion oder auch Deaktivierung der kontrahierenden Muskelfasern vorzunehmen. Hierbei steht auch die spätere Prophylaxe im Fokus und die eventuell dauerhaft verkürzten bzw. fehlbeanspruchten Muskeln zu relativieren. Als Behandlungsoptionen der betroffenen Muskeln bieten sich folgende Behandlungen an:
Die Akupressurbehandlung, die Triggernadelung durch Akupunkturnadeln, die Injektion von einem Lokalanästhetikum in den entsprechenden Triggerpunkten, die sogenannte Triggerstoßwellentherapie sowie die Triggerpunktselbstmassage.

Einsatzgebiet der Triggerpunktmassage

Die Triggerpunktmassage eignet sich vor allem für Schmerzpatienten, die unter Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder auch einem Schleudertrauma leiden. Sie sind ebenso anwendbar bei Schmerzfaktoren, wie Brustschmerzen dem typischen Golferellenbogen, bei Hexenschüssen, Achillessehnenschmerzen, Sehnenscheidenentzündungen oder auch schlicht bei Knieschmerzen.

Die Triggerpunktbehandlung wird ebenso bei Arthrosen, als auch bei Kältegefühlen in den Füßen bzw. in den Händen angewandt. Auch bei Behandlungen einzelner Körperfehlhaltungen
oder auch Gelenkschmerzen ist die Triggerpunktmassage durchaus anwendbar. Diese Behandlungsform wird darüber hinaus auch noch bei der klassischen Tinitusbehandlung, chronischen Leiden sowie bei Verdauungsproblemen genutzt.
Bei allen Behandlungen im Rahmen einer Triggerpunkttherapie stehen die eigene Körperwahrnehmung und die muskuläre Komponente im Mittelpunkt.

Behandlung durch die Triggerpunktmassage

Eine Triggerpunktmassage ist ein Weg den Schmerzkreislauf zu unterbrechen. Die Triggerpunkte werden hierbei unter Druck gereizt, das hat als Resultat, dass die entsprechenden Schmerzen in andere Zonen weitergeleitet werden. Diese Schmerzen führen dann infolge dessen zu einer Art Wohlhfühlschmerz, der dann im Zuge der therapeutischen Anwendungen. Streichungen und auch Dehnungen komplettieren die entsprechende Triggerpunktbehandlung.

 

Triggerpunkt massagegerät

Das Triggerpunkt Massagegerät ist ein ideales Werkzeug, mit dem du Verspannungen in der Muskulatur erfühlen und damit lösen kannst. Mit Hilfe unterschiedlich geformter Massagenoppen kannst Du dabei gezielte Triggerpunkte treffen, Verklebungen lösen und unterschiedliche Körperpartien von Kopf bis Fuß massieren. Wir zeigen Dir, wie Du die wichtigsten Schmerzbereiche mit dem Massagestab am besten erreichst.

--> Hier kommst du direkt zum Triggerpunkt Massagestab

Was macht das Triggerpunkt Massagegerät aus?

Der Triggerpunkt Massagestab ist entlang seiner Grundform mit verschiedenen Massagenoppen ausgerüstet. Die runden Massagenoppen erzeugen einen relativ flächigen Druck und eignen sich damit ideal, um großflächigere Verspannungen zu bearbeiten. Du kannst sie beispielsweise auch optimal einsetzen, wenn eine ganze fasziale Kette verspannt bzw. verklebt ist. Mit den spitzen Massagenoppen dagegen kannst Du einen starken punktuellen Druck ausüben.

Sehr nützlich für die Triggerpunktmassage sind die spitzen Noppen beispielsweise bei der Bearbeitung schmerzhafter Triggerpunkte oder bei der Bearbeitung der besonders straffen Plantarfaszie unter der Fußsohle. Zusätzlich verfügt der Massagestab über zwei kurze gerade Stäbe, die Du optimal für die Massage der Brust- und Wadenmuskulatur nutzen kannst. Alternativ dienen die Stäbe als Druckverstärker und ergonomisches Griffstück.

Beachte, dass du die Triggerpunktmassage mit dem Triggerpunkt-Massagestab nicht auf Knochen und vor allem nicht auf Wirbeln ausübst. Auch wenn Du merkst, dass das Gewebe zu weich ist, solltest du keinen weiteren Druck ausüben.

 

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