Einführung in die Triggerpunktmassage

Die Triggerpunktmassage ist auf eine lange geschichtliche Entwicklung zurückzführen. Bereits im 17. Jahrhundert sprach man historisch das erste Mal von der Triggerpunkt-Akupunktur im eigentlichen Sinne. Ein holländischer Militärarzt beschrieb hierbei die Behandlung eines Soldaten auf Java. Dieser Soldat litt unter starken Bauchschmerzen und konnte durch die entsprechende Behandlung seines Oberbauchmuskels von den Schmerzen befreit werden. Ca. 100 Jahre danach fanden Ärzte durch die Untersuchung eines Patienten mit Beinschmerzen heraus, dass druckschmerzhafte Muskeln hierzu in einer anderen Gefäßmuskulatur sitzen. Diese Region war jedoch weit von der eigentlichen Schmerzregion entfernt und konnte hierbei gut behandelt werden. Seit diesen ersten Entwicklungen und Erkenntnissen sind die Bestrebungen und Maßgaben der Triggerpunktmassage stark weiterentwickelt worden.

Die Triggerpunktmassage

Die Methode der Triggerpunktmassage verfolgt die Zielsetzung der Beseitigung der sogenannten myofaszialen Triggerpunkte. Bei diesen Triggerpunktenhandelt es sich um Muskelverhärtungen in der menschlichen Skelettmuskulatur, die jedoch nur lokal begrenzt sind. Diese Bereiche sind druckempfindlich und neigen dazu den Schmerz zu übertragen. Ca. 80 -90 % aller Schmerzsyndrome sollen auf diese Muskelverhärtungen zurückzuführen sein. Ein myofaszialer Triggerpunkt im Bereich des Schulterheber-Muskels löst beispielsweise Hinterkopf- oder Schläfenschmerzen aus. Die bestehenden therapeutischen Möglichkeiten sind in diesem Kontext darauf ausgerichtet eine Reduktion oder auch Deaktivierung der kontrahierenden Muskelfasern vorzunehmen. Hierbei steht auch die spätere Prophylaxe im Fokus und die eventuell dauerhaft verkürzten bzw. fehlbeanspruchten Muskeln zu relativieren. Als Behandlungsoptionen der betroffenen Muskeln bieten sich folgende Behandlungen an:
Die Akupressurbehandlung, die Triggernadelung durch Akupunkturnadeln, die Injektion von einem Lokalanästhetikum in den entsprechenden Triggerpunkten, die sogenannte Triggerstoßwellentherapie sowie die Triggerpunktselbstmassage.

Einsatzgebiet der Triggerpunktmassage

Die sogenannte Triggerpunktmassage eignet sich vor allem für Schmerzpatienten, die unter Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder auch einem Schleudertrauma leiden. Sie sind ebenso anwendbar bei Schmerzfaktoren, wie Brustschmerzen dem typischen Golferellenbogen, bei Hexenschüssen, Achillessehnenschmerzen, Sehnenscheidenentzündungen oder auch schlicht bei Knieschmerzen.

Triggerpunktmassagen werden ebenso bei der Behandlung von Arthrose und auch bei Kältegefühlen in den Füssen bzw. in den Händen angewandt. Auch bei Behandlungen einzelner Körperfehlhaltungen
oder auch Gelenkschmerzen ist die Triggerpunktmassage durchaus anwendbar. Diese Behandlungsform wird darüber hinaus auch noch bei der klassischen Tinitusbehandlung, chronischen Leiden sowie bei Verdauungsproblemen genutzt.
Bei allen Behandlungen im Rahmen einer Triggerpunktmassage stehen die eigene Körperwahrnehmung und die muskuläre Komponente im Mittelpunkt.

Entstehung von sogenannten Triggerpunkten

Die Entstehung von Triggerpunkten kann auf die Überbeanspruchung, Zerrung oder auch Verletzungen zurückzuführen sein. Triggerpunkte können jedoch auch durch ergonomische Fehlbelastungen am Arbeitsplatz entstehen. Es ist auch denkbar, dass aufgrund einer Schonhaltung, die man aufgrund anderer Schmerzen einnimmt, Triggerpunkte entstehen. Die Summe der Fehlbelastungen ruft eine Minderdurchblutung des entsprechenden Muskelgewebes hervor. Bindegewebsablagerungen können ganz deutliche Minderdurchblutung hervorrufen. Ein Triggerpunkt ist im Regelfall nur wenige Millimeter groß. Der Punkt reagiert auf Druck und Schmerz.

Die Behandlung durch die Triggerpunktmassage

Eine Triggerpunktmassage ist ein Weg diesen Schmerzkreislauf zu unterbrechen. Die Triggerpunkte werden hierbei unter Druck gereizt, das hat als Resultat, dass die entsprechenden Schmerzen in andere Zonen weitergeleitet werden. Diese Schmerzen führen dann infolge dessen zu einer Art Wohlhfühlschmerz, der dann im Zuge der therapeutischen Anwendungen. Streichungen und auch Dehnungen komplettieren die entsprechende Triggerpunktmassage.

Wie schnell können Patienten durch die Triggerpunktmassage Linderung erwarten?

Die eigentliche Antwort auf diese Fragen ist in Abhängigkeit von der Erkrankungsart und der Erkrankungsdauer zu beurteilen. Des Weiteren ist es relevant, welche Muskeln genau betroffen sind. Es gibt im menschlichen Körper unterschiedliche Muskelarten, die verschiedenartig auf die Triggerpunktmassage anspringen. Bei einigen Muskeln sind häufigere Wiederholungen notwendig.

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Um die Triggerpunktmassage praktisch und selbst durchführen zu können, empfehlen wir unseren Sapura Ultimate mit diesem Ihr alle Triggerpunkte an eurem Körper selbst erreichen und behandeln könnt.

Warte nicht mehr lange, sondern fange sofort an den Schmerz zu besiegen!