Lumboischialgie

Lumboischialgie

Lumboischialgie – Behandlung

Das es sich bei der Lumboischialgie um ein allgemeines Schmerzsyndrom handelt, das Schmerzen und Beschwerden beschreibt, erfolgt die Therapie anhand der zugrundeliegenden Ursache. Grundsätzlich erfolgt die Behandlung in den meisten Fällen konservativ. Nur wenn schwere neurologische Ausfallerscheinungen wie Lähmungen oder Schließmuskelversagen vorliegen, ist eine Operation notwendig. Bei Infektionen hingegen erfolgt die Behandlung mit Virostatika (gegen Viren) bzw. Antibiotika (gegen bakterielle Infektionen).

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  1. Wärmebehandlung durch Wärmesalbe mit Cayenne-Pfeffer als Inhaltsstoff zur Durchblutungsförderung
  2. Entspannungsverfahren wie progressive Muskelrelaxation
  3. Stufenlagerung
  4. Entspannende Bäder mit ätherischen Ölen
  5. Chirotherapie
  6. Therapeutische Massagen
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Was hilft gegen Lumboischialgie?

Sobald Du eine spezifische Ursache für Deine Lumboischialgie feststeht, kannst Du ergänzend zur eigentlichen Therapie gezielte Eigenmaßnahmen einleiten. Nähere Informationen dazu findest Du in unserem Artikel zum jeweiligen Beschwerdebild. Einige Maßnahmen verschaffen jedoch übergreifend Linderung, sodass Du diese bei Schmerzen schnellstmöglich umsetzen kannst. Dazu zählen unter anderem: Schmerzmittel: Mit Hilfe „leichter“ Schmerzmittel kannst Du die charakteristischen Schmerzen lindern. Vor allem die gleichzeitig schmerz- und entzündungslindernden nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie z.B. Ibuprofen und Diclofenac haben sich als wirksam erwiesen. Wärmebehandlung: Wärme ist nicht nur angenehm, sondern entspannt auch die durch den Schmerz verkrampfte und verspannte Muskulatur. Neben wärmenden Salben, Wärmepflastern, Wärmflaschen und Kirschkernkissen kannst Du auch auf Rotlichtlampen zurückgreifen. Stufenlagerung: Die Stufenlagerung ist eine effektive „Erste Hilfe“-Maßnahme, um den Ischiasnerv zu entlasten und den Schmerz zu lindern. Lege Dich dazu mit dem Rücken auf den Boden, die Couch oder ein Bett und lagere Deine Beine möglichst im rechten Winkel hoch, um die optimale Entlastung zu erzielen.

Lumboischialgie – Definition

Die Lumboischialgie (auch: Wurzelreizsyndrom) bezeichnet das Auftreten von Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Betroffen ist neben dem unteren Rücken oftmals auch das Versorgungsgebiet des Ischiasnervs. Gelegentlich gesellen sich zu den oftmals in das Gesäß und die Beine ausstrahlenden Schmerzen auch neurologische Symptome hinzu. Häufigster Auslöser für die Lumboischialgie ist ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Lumboischialgie wird im klinischen Alltag als allgemeiner Überbegriff für die Ischialgie und die Lumbalgie verwendet, da beide Phänomene nicht klar voneinander abgrenzbar sind. Genau genommen handelt es sich bei der Ischialgie um eine isolierte Reizung des Ischiasnervs und bei der Lumbalgie um isolierte Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule.

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Über den Autor:

Antonio Müller ist Medizinstudent an der Universität Mainz. Als Physiotherapeut, Osteopath und Ernährungsberater mit internationaler Erfahrung ein wichtiger Teil des SAPURA Teams. Er verfasst regelmäßig Beiträge zu den Themen Schmerztherapie und Achtsamkeit.